Ist Dropshipping profitabel? So rechnest du es aus

Dropshipping kann profitabel sein, aber Gewinn kommt nicht von selbst. So entscheiden Marge, CPA, Versandkosten und Stammkunden, ob dein Shop wirklich Geld verdient.
Was bestimmt deinen Gewinn?
Dropshipping kann profitabel sein. Es ist eine beliebte Art, ein Onlinegeschäft ohne große Investition vorab zu starten: Du verkaufst Produkte als Wiederverkäufer und kaufst ein Produkt erst ein, wenn dein Kunde bestellt hat.
Wie profitabel dein Shop wird, hängt von mehreren Faktoren ab, auf die du selbst viel Einfluss hast. Hier erfährst du, wie du Dropshipping profitabel hältst und worauf du beim Start deines Shops achten solltest. Der Ausgangspunkt ist einfach: Bereite dich gut vor und rechne deine variablen und fixen Kosten durch, bevor du einen Preis festlegst.
Sorge für genug Marge
Man könnte meinen, die Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis sei dein Gewinn. Das stimmt nicht. Der Einkaufspreis ist nur einer deiner Kostenpunkte.
Neben dem Einkaufspreis musst du auch Marketing, Software, Kundenservice und eventuelle Provisionen von Marktplätzen wie bol einrechnen. Rechne außerdem mit Abonnementkosten, für deine Dropshipping-App und manchmal für den Lieferanten selbst (etwa dropXL bei vidaXL), und mit Rücksendekosten bei Lieferanten, die keine Rücksendungen annehmen. Nimm all das in deine Kalkulation auf, damit die verbleibende Marge echter Gewinn ist und keine Zahl, die verschwindet, sobald deine erste Anzeige läuft.
Berechne deinen maximalen CPA
Marketingkosten gibt es in vielen Formen. Du kannst bezahlte Anzeigen schalten, Zeit in die Auffindbarkeit deines Shops in Suchmaschinen stecken oder beliebte Produkte auf Marktplätzen anbieten. Egal welchen Weg du wählst: Lege vorab fest, wie viel Marketingbudget eine Bestellung kosten darf. Dieser Betrag sind deine maximalen Kosten pro Akquisition, kurz CPA.
Unterscheide zwischen dem CPA für Neukunden und dem für Stammkunden. Kommen Kunden oft wieder, kannst du dich bei der ersten Bestellung mit weniger Gewinn zufriedengeben, manchmal sogar mit keinem. Ein Kunde in deiner Datenbank ist wertvoll, und ein großer Teil deines Gewinns kann aus den Folgekäufen kommen.
Teste Versandkosten und neue Kanäle
Versand ist einer der größten Kostenpunkte jedes Shops. Teste deshalb, was funktioniert, statt zu raten. Du kannst den niedrigstmöglichen Verkaufspreis ansetzen und die Versandkosten separat berechnen. Oder du bietest kostenlosen Versand an. Das klingt attraktiv und kann sich lohnen: Hohe Versandkosten sind ein häufiger Grund, einen Warenkorb abzubrechen. Steigert kostenloser Versand die Conversion, kann er dir mehr einbringen, als er kostet.
Dieselbe Testhaltung gilt fürs Marketing. Viele Shops werben auf Facebook, Instagram und Google, dort ist die Konkurrenz groß und Klicks können teuer sein. Teste auch neuere Kanäle und Formate. Dort ist die Konkurrenz manchmal kleiner und ein Klick günstiger. Starte mit einem kleinen Budget und miss deinen CPA.
Baue wiederkehrenden Umsatz auf
Jeden Monat ein neuer Duft, jede Saison ein neues Sportoutfit oder 20 % Rabatt auf den fünften Einkauf: Abonnements und Treueaktionen können den Wert deiner Kunden deutlich steigern. Sei kreativ und entwickle etwas, das wirklich anspricht und Mehrwert bietet, statt Rabatt um des Rabatts willen.
Treue- und Abonnement-Apps installierst du in deiner eigenen Shopplattform. GOGETTERS sorgt dafür, dass die Bestellungen dieser Kunden automatisch an den Lieferanten gehen. Was jedes Abonnement enthält, vergleichst du auf unserer Preisseite.
Kurz gesagt: Dropshipping bietet viele Chancen, Gewinn zu machen. Bereite dich gut vor und rechne deine variablen und fixen Kosten durch, dann weißt du, welchen Preis du mindestens brauchst, um Gewinn zu machen.
Häufig gestellte Fragen
Das kann es sein. Gewinn kommt nicht von selbst. Entscheidend ist, dass eine gesunde Marge übrig bleibt, nachdem du Marketing, Software, Abonnements, Kundenservice, Rücksendungen und Marktplatzprovisionen von deinem Verkaufspreis abgezogen hast.
CPA steht für Kosten pro Akquisition: das Marketingbudget, das nötig ist, um eine Bestellung zu gewinnen. Lege einen maximalen CPA fest und verfolge ihn getrennt für Neu- und Stammkunden, denn Folgekäufe bringen oft einen großen Teil deines Gewinns.
Teste es. Hohe Versandkosten sind ein häufiger Grund, einen Warenkorb abzubrechen. Kostenloser Versand kann deine Conversion daher so steigern, dass er mehr einbringt, als er kostet. Vergleiche es mit separat berechneten Versandkosten.
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